Sportvg Feuerbach Info 01/2014
10 Sportvg Feuerbach GOBS GmbH Rohr- und Kanalreinigung • Kanal TV • Kanalsanierungen • Dichtigkeitsprüfungen • Absaugungen Bregenzer Str. 50 70469 S t u t t ga r t Telefon 0711 - 85 1 8 08 Telefax 0711 - 81 32 86 E m a i l i n f o@gob s . de M e i s t e r b e t r i e b www . g o b s . de Fachbetrieb nach §19 IWHG, TÜV geprüft - seit 1973 in Feuerbach Badsanierung stellt die Nutzer vor Probleme Von Georg Friedel Das Hallenbad an der Wiener Straße 53 wird in den kommenden Jahren grundle- gend saniert. Der Gemeinderat habe die dafür notwendigen Mittel in Höhe von rund 11 Millionen Euro im aktuellen Haushalt be willigt. „Für das laufende Jahr stehen uns 400000 Euro Planungsmittel zur Verfügung. Wir bereiten nun alles vor und planen so, dass wir nach den Sommerferien 2015 mit der Sanierung beginnen können“, sagt Anke Senne, Geschäftsführerin der Bäder betriebe Stuttgart. Das ist die gute Nach richt. Die weniger gute ist, dass es durch die Schließzeit voraussichtlich zu Einschränkun gen im Trainingsbetrieb der Vereine und auch im Schulschwimmen kommen wird. Einschränkungen im Trainingsbetrieb Derzeit werden wöchentlich 27 Schulstunden in der Feuerbacher Schwimmhalle abgehal- ten: „Die Sanierung muss natürlich sein, aber ich fürchte, dass es während der Bau arbeiten zu größeren Einschränkungen kommen wird“, sagt Otto Fischer. Der Leiter des Leibniz-Gymnasiums gibt aber zu be denken, dass ohnehin beim Schulschwim men einiges im Argen liegt, weil die Vor gaben des Bildungsplanes schon länger nicht mehr einzuhalten waren. „Wir können ge rade mal bei den Fünft- und Sechstklässlern das erfüllen, was laut Bildungsplan in die- ser Klassenstufe vorgesehen ist“, sagt Fischer. Die Malaise des Schwimmenlernens beginnt aber schon viel früher. Unter den 106 Fünft klässlern am Leibniz-Gymnasium befanden sich zuletzt 17 Nichtschwimmer, so Fischer. „Wenn nun während der Sanierung der Unterricht im Schwimmen ganz wegfallen sollte, wäre das fatal“, sagt der Rektor. Doch soweit soll es nicht kommen. Als Interims sportstätte für das Schulschwimmen schlagen die Bäderbetriebe das Hallenbad Zuffenhausen, aber auch die Traglufthalle im Inselbad und das Hallenbad Untertürk heim vor. Denkbar sei auch, dass Schulklas sen zumindest während der Monate Mai bis Juli das Höhenfreibad Killesberg ansteuern. Otto Fischer vom Leibniz-Gymnasium würde das Hallenbad in Zuffenhausen als Ausweichmöglichkeit wegen der Nähe be vorzugen. Bei den anderen Optionen wäre der Anfahrtsweg sehr weit, aber so oder so: „Unsere Schüler sind auf alle Fälle auf den Bus angewiesen.“ Mitte 2015 sollen die Sanierungsmaß nahmen beginnen Auch die Vertreter der Vereine rechnen da mit, dass während der Bauzeit am Hallen bad Trainingszeiten entfallen werden. Laut den bisherigen Planungen soll die Sanierung Mitte 2015 beginnen. Aufgrund des Umfangs der Bauarbeiten sei mit einer zweijährigen Bauzeit zu rechnen. „Das halte ich für sehr lang“, sagt Sportvg-Präsident Rolf Schneider. Neben der Sportvereinigung Feuerbach und der DLRG trainieren derzeit in dem 25-Meter-Becken auch eine Kajak-Gruppe der Universität Stuttgart, der Tauchclub Manatees. „Die DLRG wird versuchen, über die Arbeits gemeinschaft der schwimmsporttreibenden Vereine an Ausweich-Wasserzeiten in anderen Bädern zu kommen. Wie viel wir dadurch kompensieren können, ist noch völlig offen“, sagt Thomas Ruhland, Vor sitzender der DLRG-Ortsgruppe Feuerbach. Die Erfahrungen bei der Sanierung des Leo-Vetter-Bades, aber auch beim aktuellen Fall in Sonnenberg, hätten gezeigt, dass dies sehr schwierig werde. Besonders am Herzen liegt Ruhland das Anfängerschwim men. „Wir dürfen gerade wegen der Zustände im Schulschwimmen auf keinen Kursplatz in der Stadt verzichten“, so Ruhland. Auch Rolf Schneider treibt das Thema um. Der Präsident der Sportvereinigung Feuer bach denkt dabei auch an den Fortbestand der Schwimmschule, die der Feuerbacher Sportverein seit 2011 in dem Feuerbacher Hallenbad erfolgreich betreibt. „Wir hatten seitdem 1000 Kursteilnehmer.“ Wo diese ihre Kurse belegen können, wenn das Hal lenbad umgebaut wird, wüsste Schneider schon gerne. Runder der Tisch der Hallennutzer Bereits vor knapp einem Jahr trafen sich auf Initiative des Sportvg-Präsidenten die Vertreter verschiedener Vereine und Schulen zu einem runden Tisch, um im Gedankenaustausch mit den Bäderbetrie ben frühzeitig die Rahmenbedingungen zu erörtern. „Wir sind mit Herrn Schneider in Kontakt“, sagt Bäderbetriebschefin Senne. Im Falle von Feuerbach sei es nicht einfach, eine für alle zufriedenstellende Lösung zu finden. „Wir werden einen Kompromiss finden. Nach den Sommerferien wollen wir uns mit den Beteiligten an einen Tisch setzen.“ Auch Schneider betont, er wolle nun erneut auf die Bäderbetriebe zugehen und dann den Nutzerkreis erneut an einen Tisch holen, um nach tragfähigen Lösungen zu suchen. Denn es sei für alle Beteiligten sehr wichtig, dass die Vorstellungen und Bedürf nisse der Nutzer frühzeitig in die Planungen einbezogen werden. In: Nordrundschau, 13. Januar 2014
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