Sportvg Feuerbach Info 01/2012

27 Abteilung Schwimmen S C H W I M M E N S P O R T V G F E U E R B A C H Olivia Magosch bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften Von Amanda und Olivia Magosch Anfang November gelang Olivia Magosch (Jg. 96) bei den Württembergischen Kurz­ bahnmeisterschaften über 50 m Rücken die Qualifikation für die Offenen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften. Am 26. Novem­ ber 2011 schwamm sie in Wuppertal ein phänomenales Rennen, pulverisierte ihre alte persönliche Bestzeit und erreichte auch einen neuen Vereinsrekord in 0:31,33 min. In folgendem Bericht beschreibt Olivia ihre Eindrücke: Am Mittwoch, den 23. November, fuhr ich gemeinsam mit einer Freundin aus Frei­ berg, ihren Eltern und ihrem Trainer nach Wuppertal zu meinen ersten Deutschen Kurzbahnmeisterschaften. Am Donnerstag, dem ersten Wettkampftag, hatten weder ich noch meine Freundin einen Start. Zum Hallenbad ging es aber trotzdem: Zum einen um noch einmal ein bisschen zu trainieren und zum anderen um sich an die Atmosphäre zu gewöhnen. Es war eigenar- tig, am Eingang zum Bad seine Teilnehmer­ karte zeigen zu müssen und noch seltsamer Olivia Magosch in der Schwimmoper von Wuppertal. Komm. Abteilungsleiter Tobias Heck Pforzheimer Straße 228 70499 Stuttgart Tel. 0711/85 18 24 tobias.heck.stuttgart@web.de Techn. Leiter/Pressewart Michael Schassberger Hölzelweg 6 70191 Stuttgart Tel. 0711/91 24 73 39 box@schassi.com Jugendleiter Edwin Schackmann Kimmichstraße 1 B 70499 Stuttgart war es, mit Leuten in einem Becken zu schwimmen, die schon an den Olympischen Spielen teilgenommen haben. Ich sah einen großen Teil der deutschen Nationalmann­ schaft sowohl im Wasser als auch außer- halb. Dass ich im Laufe des Wochenendes noch mit Marco Di Carli [Anmerkung: Finalteilnehmer bei Olympischen Spielen], zusammenstoßen sollte, ohne zu wissen wer es ist, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Am Freitag ging ich gemeinsam mit meiner Freundin zum Einschwimmen und feuerte sie anschließend bei ihrem Start an. Nachdem wir uns gemeinsam über ihre Zeit gefreut hatten, sahen wir uns noch ein paar Läufe von der Tribüne aus an und gingen dann in die Stadt, um mit der berühmten Schwebebahn zu fahren. Gegen Abend spürte ich meine eigene Aufregung immer mehr aufkommen, denn es blieben mir weniger als 24h bis zu meinen 50m Rücken. Da war ich echt froh, dass ich bei meiner Freundin Nerven abbauen konnte. Samstag war mein großer Tag: Nach dem Einschwimmen kam meine Familie und während meine Eltern auf die Tribüne mussten, nahm ich Amanda, meine große Schwester, mit an den Beckenrand. Je näher mein Start rückte, desto nervöser wurde ich. Am Start selber war ich zwar immer noch sehr aufgeregt, jedoch gelang es mir, mich ausschließlich auf den Streifen Wasser zu konzentrieren, der vor mir lag. Im Wasser selbst schaltete ich alle Gedan­ ken aus und schwamm einfach mein Rennen [Anmerkung: ein sensationell gutes Rennen!]. Nach meinem Start sahen wir uns noch einige Wettkämpfe an und dann ging ich mit meiner Familie auf den Weihnachts­ markt in Wuppertal. Vielen Dank an alle die mich an diesem Wochenende und in der ganzen Zeit davor unterstützt haben und mir die Daumen drückten, vor allem „meinem Freiberger Team“, das mich mitgenommen hat!

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